Gegen Armut und Elend
Kinderpatenschaften auf den Philippinen

Helfen Sie Kindern in den Slums, damit sie eine Zukunft haben.
Die Philippinen und eine Reise ins Projekt
(ein Helfer beschreibt seine Eindrücke):
Direktflüge von Deutschland zu den Philippinen sind nicht möglich. Man kann aber z.B. über Bangkok oder Hongkong fliegen. Während man bei den Zwischenlandungen noch gut ausgebaute und sehr saubere Flugplätze findet, ist der Hauptstadtflugplatz der Phlipinen, in Manila, ehr schlicht.
Die Abfertigung geht relativ problemlos. Die ersten Probleme kann man aber erkennen, wenn man den bewachten Flugplatz verlässt. Es zeigt sich armut pur. Menschen wohnen in kleinen Hütten, umgeben von Staub und Schmutz. Einige sammeln Aluminium aus Abfällen, andere suchen nach Nahrung in den Abfällen. Kontakt hat man schnell.
Die Menschen sind freundlich, fleißig, sind fast zu jeder Arbeit bereit, zu einem Hungerlohn. 100 Euro sind gutes Geld, 200 Euro schon ein gutes Gehalt, das kaum jemand hat. Die Lebensmittelpreise bezüglich Fleisch, Fisch, Milch, etc. sind aber nicht viel tiefer als bei uns. Im Gegenteil. 1 Liter Milch kostet z.B. selbst im Supermarkt noch fast 2 Euro. Das kann sich kaum jemand leisten.
Eine Hütte in den Slums, mit vielleicht 10 Quadratmetern Raumfläche, in der 3-4 Menschen wohnen, bei 40 Grad Tageshitze, bestehend aus Wellblech, kostet rund 40-50 Euro im Monat an Miete. Viel Geld bei dem wenigen Gehalt. Für die meisten Leute, mit denen wir redeten, war es ein Problem täglich satt zu werden. An Kleidung, Möbel, Spielsachen oder an einen Schulbesuch, ist bei der Armut kaum zu denken.
Wer Manila bei Nacht betrachten will, soll sich gut überlegen, ob er das wirklich will und in welchem Stadtviertel. Die Kriminalität, besonders in Nähe der Slums, ist hoch. Mütter schlafen mit Babies auf der Straße. Die Wohnung ist dort, wo es Nacht wird. Man legt sich hin zum Schlafen, wo man gerade ist. Manchmal mit einer Zeitung zugedeckt, oder einem Regenschirm. Menschen mit fehlenden Gliedmaßen liegen unter Kartons, die sie zum Zudecken aus dem Müll nahmen. Abehungerte Kinder laufen bettelnd umher. Die Gewaltschwelle ist niedrig. Eine Kirche wird, wie kleine Supermärkte und Geschäfte, bewacht. Ein Wachmann kostet auch rund 150 - 200 Euro im Monat, da sind die Nebenkosten schon drin.
Wer aufs Land fährt, sieht kleine Dörfer an Flüssen, Reisfeldern und findet Inseln mit Orten, da kommt nicht mal die Polizei hin, wenn man sie wegen einem Mord ruft. Geld gibt es auf diesen Inseln kaum, man lebt von den Naturprodukten und dies recht einfach. Entsprechend groß ist die Not, wenn man etwas braucht, besonders wenn jemand krank ist. Eine Krankenkasse gibt es nicht und wer nicht bezahlen kann, bekommt keine Behandlung und keine Medikamente. Das Problem ist aber schon, überhaupt mal einen Transport zum nächsten Arzt zu finanzieren.
So zieht es besonders Mädchen aus den Dörfern und Inseln zu den Lichtern der Städte, wo sie in Slums oder auf Straßen wohnen. Die Hoffnung auf einen Job in einem kleinen Geschäft, oder in einem Hotel vergeht oft schnell. Wenn die Familie erst mal Geld gesammelt hat für den Transport in die Stadt und zuhause jemand krank ist, dann enden 1000 ende dieser Mädchen schnell in der Prostitution, für Touristen. Diese Touristen kommen Scharenweise aus den USA (viele Soldaten), Kanada, Australien, aber auch viele aus Europa. Manche sind 60 oder 70 Jahre alt und nehmen sich dann 18 jährige Mädchen.
Für Männer ist das Leben hart und schwer, für Frauen oft hart, schwer und absolut unerträglich. Aus diesem Grund nehmen wir überwiegend Mädchen in die Patenschaftsprojekte.
Wir helfen jetzt:
In einem Slumviertel, ca. 100 Km nördlich der Hauptstadt Manila. Dort ist jeder Cent gut investiert und die Hilfe sehr nötig.
Wie erfolgt die Hilfe:
Sie helfen der Gemeinschaft der Kinder und Ihrem eigenen Patenkind, durch Ihre Patenschaft.
-Sie helfen einem Kind im Projekt aufgenommen zu werden
-Es gibt Lebensmittel und Hygienematerial
-Schulbesuche werden finanziert (Lehrer und Unterricht)
-Schulmaterial wird finanziert
-Kleidung wird finanziert
-die Kinder werden betreut, die Eltern im Projekt regelmäßig beraten
Was bekomme ich dabei?
1. Sie erhalten die Unterlagen des Kindes und Informationen aus dem Leben und Lebensumfeld des Kindes, wie Fotos. Diese Informationen werden regelmäßig aktualisiert
2. Sie erhalten Post des Patenkindes und können dem Kind zurückschreiben. Auch ein Projektbesuch ist nach 12 Monaten Mindestpatenschaft möglich
3. Sie erhalten eine steuerlich abzugsfähige Spendenquittung
4. Sie erhalten regelmäßig Berichte aus den Projekten und einmal jährlich den Jahresbericht









