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Hilfe die ankommt - wir fahren selbst hin


 

DHS - Ihre Hilfsorganisation;
aktiv seit 1991

 

 

Aktuelle Bilder aus den Projekten finden Sie auch auf Facebook:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Geschichte der Deutschen Humanitären Stiftung:

 

Die Deutsche Humanitäre Stiftung hat Ihre Wurzeln im Jahre 1991.

Im August 1991 erlebte eine Gruppe Jugendlicher, auf dem Rückweg aus dem Urlaub, den Ausbruch des Jugoslawienkrieges mit. Durch Kontakte zu einer Pfarrei, die Kriegsflüchtlinge in Jugoslawien versorgte, entstand die Idee einen Lkw mit Hilfsgüter zu den Flüchtlingen zu schicken.

Man fand zwar viele Organisationen, die Geld oder/und Sachen annehmen wollten, aber man fand keine Organisation, die direkt Dinge zu dem speziellen Flüchtlingslager fahren wollte oder konnte.

So entschloss sich die Jugendgruppe selbst Geld und Sachen zu sammeln und selbst nach Jugoslawien zu fahren. Zuerst suchte man eine Plattform und fand diese Plattform bei einer regionalen Gruppe der Jungen Union, über deren Namen man die Sammlung durchführen konnte. Man fand einen freiwilligen Lkw Fahrer, Herrn Michael Lautner, der von seinem Arbeitgeber Sonderurlaub für die Fahrt bekam und man fand einen kostenfreien Lkw, einen 40 Tonner mit Anhänger, für den man nur das Diesel brauchte. Der Lkw wurde freundlicherweise von der Karlsbergbrauerei Homburg zur Verfügung gestellt. Ein freiwilliges Begleitteam hatte man dann schnell zusammen.

Jetzt begann die Arbeit. Die Organisation der Sammlung übernahmen Frau Elisabeth May, Frau Maria Luz Josa Alonso, Herr Uwe Breininger und Herr Markus Conrad. Der Kreis der Helfer/innen und Unterstützer wuchs in den kommenden Monaten auf rund 30 Personen an.

Die Sammlungen und Arbeit waren nicht einfach. Nach 4 Monaten aber hatte man es schließlich geschafft. 20 Tonnen Hilfsgüter, darunter viele wertvolle Medikamente, wie rund 3000 DM (ca. 1.500 Euro) waren zusammen gekommen.

StartSo startete am Freitag, den 13. Dezember 1991 der erste Hilfstransport in der Westpfalz, in der kleinen Stadt Zweibrücken. Verabschiedet wurde der Konvoi vor der "Festhalle" durch Bürgermeister Dr. Lambert, den Landtagsabgeordneten Jürgen Kroh, wie die Europaabgeordnete Doris Pack.

Der Transport machte sehr viel Arbeit und man war nicht sicher, ob man noch an dem geplanten Folgetransport festhalten sollte. Als man aber die Not und das Elend vor Ort sah, entschloss man sich weiter zu machen uns hierzu gezielt eine Organisation für Humanitäre Hilfe zu gründen. Man registrierte sich als gemeinnützigen Verein und was im Kreis Zweibrücken-Pirmasens begann, nannte sich schon 1 Jahr später "Humanitäre Hilfe Rheinland-Pfalz/Saarland", wurde gemeinnützig anerkannt vom Finanzamt und hatte rund 60 Helfer/innen und Unterstützer. Der Verein war unabhängig organisiert. Das heißt er war politisch, religiös wie kommerziell ungebunden.

In den kommenden Jahren wuchs die Gruppe weiter an und es waren Helfer/innen und Unterstützer aus allen Bundesländern vertreten. Anfang 1994 überlegte man, was man tun kann um die Arbeit transparenter darzustellen. Es gab viele Angebote oft von selbsternanten Kontrollorganisationen, denen man sich anschließen konnte. Die meisten sind aber mehr oder minder privater Natur und auch mit jährlichen, nicht niedrigen, Gebühren verbunden. So entschied man sich den Verein in eine Stiftung umzuwandeln.

Eine Stiftung untersteht, anders als ein Verein, zusätzlich der Kontrolle des Landes. Staatliche Mittel bekommt man dadruch aber nicht. Somit untersteht die Stiftung in Sachen der Gemeinnützigkeit dem Finanzamt, wie zusätzlich generell bezüglich der Spendenverwendung der Aufsicht des Landes. Zusätzlich gibt es natürlich einen Rechnungsprüfer, wie die Aufsicht der LVA. Der Vorteil ist, diese Dinge sind kostenfrei. Darüber hinaus ist unsere Stiftung mittlerweile ordentliches Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen, wie im Paritätischen Wohlfahrtsverand Deutschland.

Heute hat die Deutsche Humanitäre Stiftung rund 460 feste Helfer/innen und Förderer, wobei rund 85% der Freunde aus Deutschland kommen, die weiteren ca. 15% kommen aus Österreich, der Schweiz, Norwegen, Italien, den USA, Luxembourg, Belgien, etc.

Die Stiftung hatte mittlerweile Projekte in Europa, Asien, Amerika und Afrika.

Aktuell hat die Stiftung Projekte in Georgien, Mexiko und den Phlippinen.

Bereits 1995 erkannte man, dass es schwer ist Spenden zu finden, wenn die Presse weg ist und dass eine dauerhafte und nachhaltige Hilfe nur möglich ist, über dauerhafte und relativ sichere Spenden. Mittel von Bund, Land oder EU bekommt man kaum und diese haben auch den Nachteil, daß man nicht mehr frei helfen kann, wo man Hilfe für sinnvoll empfindet.

So suchten wir nach Möglichkeiten, die Projekte zu finanzieren. HIerbei kamen wir auf die Möglichkeit gezielte Hilfen für Kinder und das ganze Umfeld über Kinderpatenschaften zu organisieren.

Wir entschieden uns probeweise Hilfen durch Kinderpatenschaften zu ermöglichen. Die Kinderpatenschaften wurden in den Nothilfeprojekten angesiedelt und erwiesen sich als guter, nachhaltiger, wie sehr sinnvoller Bestandteil der Hilfe.

Wichtig war uns dabei, dass es sich um echte Kinderpatenschaften handelt und dabei auch im Umfeld der Patenschaft geholfen wird, um Neid zu verhindern. So erhielten die Patenkinder Lebensmittel, Hygienematerial und Schulhilfen, aber auch das ganze Dorf, oder die ganze Schule bekamen z.B. Hilfen durch zusätzliche Hilfstransporte, so dass es gelang Neid gar nicht erst entstehen zu lassen. Wir redeten auch mit anderen Stiftungen und Hilfsorganisationen, die ähnliche Erfahrungen machten. Ein Mensch, der uns in der Gründungszeit beeindruckte war Rudolf Walter, der selbst einer Hilfsorganistion vorsaß. Wir halfen ihm 1995 in der Nähe eines unserer Projekte ein Waisenhaus aufzubauen. Hierbei erzählte er uns von seinen Patenschaftsprojekten in Guademala und Rumänien und wie er diese Probleme angeht. Es war ein für uns beeindruckender Gedankenaustausch.

Nach einem Testlauf entschlossen wir uns 1996 die Kinderpatenschaften komplett in unser Programm aufzunehmen und das war eine sehr gute Entscheidung.

Die Kinder in den Projekten:

-leben in Not
-haben niemand sonst der Ihnen helfen kann
-möchten sehr gerne eine Chance diese Situation zu ändern

So organisiert die Deutsche Humanitäre Stiftung seit 1995 direkte Kinderpatenschaften, wo jedes Kind im Projekt wirklich echt ist. Wo der Kontakt zu den Kindern über die Patinnen und Paten direkt stattfinden kann, bis hin zu einem Projektbesuch am Tag der "Offenen Tür". Gleichzeitig wird dem Umfeld der Kinder geholfen, damit Neid ferngehalten wird und natürlich wird der Kinderschutz eingehalten und es wird auch großer Wert auf den Kinderschutz gelegt. Die Stiftung hat mittlerweile auch eine Kinderschutzbeauftragte.

In besonderen Notlagen (Hochwasser an der Elbe, beim Tsunami, Krieg im Kosovo, etc.) organisiert die Stiftung -unabhängig von den Patenschaften- Projekte im Rahmen der Not- und Katastrophenhilfe.

Die Strukturen der Stiftung sind ehrenamtlich aufgebaut. Hauptamtliches Personal wird nur dort eingesetzt wo es nicht anders geht und der Einstaz ehrenamtlicher Kräfte auch keinen Sinn mehr macht. Hierbei greift die Stiftung auf eine gute Ausbildung von ehrenamtlichen Kräften, wie hauptamtlichen Personal zurück. Setzt effektive Technik ein und nutzt soweit möglich Synergien außerhalb der Stiftung, wie innerhalb der Projekte und des internen Netzwerkes. Dies führt zu realtiv niedrigen Verwaltungskosten, seit unserer Gründungszeit.

Werden Sie ein Freund in unserem Freundeskreis, werden Sie Patin, Pate, Fördermitglied, Spenderin oder Spender. Werden Sie ein Teil unserer Arbeit.

Ihr

Verwaltungsrat
Deutsche Humanitäre Stiftung